Samstag, 14. September 2013

Akne - was mir geholfen hat

Hey meine treuen Leser!

Wie bereits verkündet, gehts in diesem Post um Hautpflege. Besser gesagt um Akne und was mir damals bei meiner Akne geholfen hat.

Zu meiner Geschichte: Im eher fortgeschrittenen Teenageralter (ich hatte schon meinen Führerschein) fing es an mit roten, teilweise richtig schmerzenden Pusteln im Gesicht.

Mir ging es richtig schlecht. Trotz Make-up habe ich mich nicht wohl gefühlt in meiner Haut und wusste einfach nicht, was ich noch tun sollte. Der morgendliche Blick in den Spiegel wurde unerträglich. Falls doch mal ein rote Stelle abgeklungen ist, sprießte an einer anderen Stelle bereits die nächste. Das war äußerst demotivierend.

Selbst wenn mal eine Pustel verschwand, so hat meine Haut, in dem Versuch sich selbst zu heilen, mit Narbenbildung an der Stelle der Pustel reagiert. Also hatte ich keine rote Pustel mehr, dafür einen roten Punkt im Gesicht. Dieser verblasste zwar mit der Zeit, trotzdem blieb an einigen Stellen ein richtig kleiner "Krater", eben eine Aknenarbe, zurück.

Mir war schnell klar, dass man da mit den normalen Anti-Pickel-Produkten nicht weit kommt. Also war mein nächster Gang der zum Hautarzt.

Das ist tatsächlich auch der beste Weg den ihr gehen könnt, wenn ihr unter Akne leidet. Glaubt mir, ihr spart jede Menge Zeit und Geld.

Der Hautarzt erklärte mir dann, dass eine Akne-Haut, medizinisch betrachtet, eine kranke Haut ist. Man selber ist an dem Hautzustand nicht schuld, kann aber leider auch selten selber etwas daran ändern. Der Hautarzt jedoch kann euch sehr wohl helfen. Ihr solltet euch also einen Ruck geben und euch einem Hautarzt anvertrauen.

Ich bekam als erste Sofortmaßnahme die Pille verschrieben, undzwar die Diane 35. Da ich zu der Zeit noch in der Ausbildung war und diese Pille als offizielles, verschreibungspflichtiges Anti-Akne-Mittel deklariert war, übernahm meine Krankekasse die Kosten. Die Diane 35 ist sonst nämlich eine der teueren Pillen (ca. 55 € für sechs Monate).

Jetzt kommt das Aber: Die Pille ist eigentlich ein hormonbasierendes Verhütungsmittel. Im Fall der Diane ist der Hormoncocktail so zusammengesetzt, dass er bei vielen Frauen eine reine Haut fördert, die Talgproduktion runterfährt und auch gegen Akne helfen kann.

Wenn man die Pille sowieso als Verhütungsmittel nutzt und unter Akne leidet, kann man auch eine Pille wählen, die gegen Akne helfen soll.

Falls man aber keine Pille zum verhüten braucht oder ungerne Hormone einnehmen möchte, sollten Nutzen und mögliche Nebenwirkungen gründlich mit dem Arzt besprochen werden.

Dieser hat auch häufig Probepackungen von den unterschiedlichen Pillen vorrätig und ihr könnt die Pille erstmal einen Monat lang testen. Die Wirkung auf eure Haut werdet ihr sehr schnell sehen. So war es zumindest bei mir.

Nach bereits einer Woche kamen keine neuen Pusteln mehr. Lediglich die roten Punkte und Narben waren noch da.

Dagegen habe ich beim Hautarzt ein Fruchtsäurepeeling machen lassen. Wenn ihr noch Schüler oder Student seid, bieten viele Hautärzte Ermäßigungen an.

Bei dem Fruchtsäurepeeling wird ein, von der Konzentration auf eure Haut abgestimmtes, fruchtsäurehaltiges Gel auf eure Gesichtshaut aufgetragen und euer Hautzustand vom Arzt minutiös kontrolliert. Nach der Einwirkzeit wird das Gel entfernt und die Haut ausgereinigt. Das ist etwas unangenehm, aber erträglich.

Direkt nach der Behandlung und bis zu einer Woche danach ist die Haut partiell gerötet und kann schuppen. Ihr müsst während der gesamten Behandlungszeit, am besten noch einen oder zwei Monate danach, zwingend einen sehr hohen Lichtschutz verwenden, egal bei welchem Wetter! Durch die Fruchtsäure wird eure Haut nämlich nicht nur feiner und Narben verschwinden (Pigmentflecke werden dabei übrigens auch wesentlich heller), eure Haut hat keine Lichtschwiele mehr und kann sich nicht selber gegen die schädlichen UV-Strahlen schützen.

Mein Hautarzt hat mir damals alle nötigen Produkte mitgegeben, die behandlungsbegleitend notwendig waren: Spezielle Reinigungs- und Pflege- sowie Sonnenschutzprodukte.

Eine Behandlung hat ermäßigt 50 € gekostet. Notwendig bei mir waren fünf Behandlungen im Abstand von vier Wochen.

Jeweils in der ersten Woche nach einer Behandlung hatte ich nur an den ausgereinigten Stellen stärkere Rötungen. Man konnte aber nach jeder Behandlung sehen, wie die Haut immer feinporiger und rosiger wurde. Die Aknenarben sind richtig flach geworden, hinterher sogar komplett verschwunden!

Viele haben mich auf meine tolle Haut angesprochen und gefragt, wie ich das geschafft habe. Ich kann das Fruchtsäurepeeling gegen Aknenarben nur wärmstens empfehlen.

Ganz wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr zu einem Arzt geht, dem ihr vertraut und ihr ein gründliches und ausführliches Gespräch mit ihm führt. Jeder Mensch und jede Haut ist anders. Euer Arzt wird gemeinsam mit euch entscheiden, was der beste Weg ist, um euch zu helfen.

Scheut euch nicht nachzufragen, falls ihr euch bei etwas unsicher seid, oder etwas unklar ist. Ein guter Arzt wird euch aufmerksam zuhören und jede eurer Fragen kompetent beantworten, egal wie komisch oder blöde sie euch auch erscheinen mag.

Falls ihr noch Fragen zu dem Thema habt, könnt ihr mir gerne schreiben, ich werde jede eurer Fragen beantworten!

Ich danke euch fürs Lesen und wünsche euch noch ein wunderschönes Wochenende!


~ laska ~


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