Freitag, 16. August 2013

Ernährungsumstellung in den Alltag integrieren

Wie es meinen Bauchmuskeln geht?
Gut gut. Wächst und gedeiht! Das neue Sportprogramm ist richtig effektiv. Hatte letztens seit langem mal wieder eine Jeans an. Boah, saß die gut! Und die ganze Umstellung kostete mich überhaupt keine Überwindung. Es wundert mich fast selber, wie selbstverständlich das Alles ist. Sport und Ernährung und so. Doch. Läuft.

Einige Sachen mache ich ja auch schon sehr lange.
Die entrahmte Milch zum Beispiel. Ich trinke täglich eine Tasse Milch zum Frühstück, mit Toppas. Ich steh auf die Dinger. Mit Traubenfüllung oder Puderzucker, egal, beides lecker! Mehr bekomme ich Morgens um 5 Uhr auch nicht runter, aber ganz nüchtern gehtganich. Und wieso fettarm, wenn es auch entrahmt mit 0,1 % Fett gibt!? Anfangs schmeckte es schon sehr wässrig, aber mittlerweile habe ich mich so sehr daran gewöhnt, dass ich fettarme Milch nur mit Überwindung runterbekomme, weil es im Vergleich zur entrahmten Milch wie pure Sahne schmeckt.

Schockierend oder? Ich sags euch: Das ist alles echt nur Gewöhnungssache. Und wie das eben so ist mit den lieben Gewohnheiten: Gewohnheit schafft Geborgenheit. Besonders mir fallen Veränderungen nicht leicht. Aber wenn es für so eine gute Sache wie die Gesundheit ist, überwinde ich mich schonmal. Und der Erfolg gibt mir Recht.

Morgens, direkt nach dem Aufstehen, trinke ich ein Glas Wasser. Soll den Stoffwechsel ankurbeln und die Fettverbrennung auf Hochtouren bringen. Wenn wir Morgens aufstehen, schläft unser Organismus eigentlich noch habe ich mal irgendwo gelesen. Da fehlen jetzt womöglich einige Zusammenhänge, ganz klar ist mir das auch nicht.
Aber es fördert definitiv die Entgiftung. Ihr geht Morgens ja auch erstmal Pippi machen, oder nicht?

Da Schatzi und ich den ganzen Tag arbeiten sind, essen wir Abends, also so gegen 17 Uhr, warm. Geht ja nicht anders. Ist auch überhaupt nicht schlimm. Aber dann sollte man seinem hungrigen Körper auch eine gute Mahlzeit mit vollwertigen Zutaten gönnen.
Ich hab da so nen Tick, schon immer gehabt: Ich brauch immer irgendwas Grünes dazu. Also, nicht zwingend grün, aber frisch. Und kalt. Gemüse eben. Eine Schlangengurke. Oder Pusztasalat, was halt zum Gericht passt. Salat geht natürlich immer. In allen Variationen. Den gibts schon fertig zu kaufen als Mischung in der Tüte. Auch von günstigen Anbietern, muss nicht die teure Marke sein.

Bei den Zutaten ersetzen wir normale durch Vollkornnudeln und weißen durch Naturreis. Hack gibts nur noch in der fettreduzierten Variante. Und: Wir essen uns satt! Nicht bis wir platzen, sondern satt. Gönnt euch vor dem Sattessen ruhig mal den Luxus eines Hungergefühls. In Deutschland, wo es überall und jederzeit alle möglichen Gerichte fertig zu kaufen gibt, ist die Versuchung groß und ist ja auch so einfach. Aber man darf nicht verlernen, auf seinen Körper zu hören.

Im Büro trinke ich viel stilles Wasser. Auch das ist Gewöhnungs- und nicht Geschmackssache. Versucht, jede Stunde ein Glas Wasser zu trinken. Am besten über eine Stunde verteilt, dann scheidet der Körper nicht sofort wieder alles aus. Wenn ihr dann während eures 8-Stunden Arbeitstages eine 1,5 L Flasche schafft, seid ihr gut dabei und habt einen wertvollen Beitrag zu eurer Gesundheit beigetragen. Der morgendlich Tee/Kaffee zählt schließlich auch.

Nach dem Mittagessen genehmigen wir uns ab und an dann noch einen fettarmen Pudding oder Joghurt zum Nachtisch. Danach wird nicht mehr gegessen. Und: Ich habe danach auch keinen Hunger, ja noch nicht mal Lust auf was Süßes!

Natürlich wäre es naiv zu glauben, dass man nie wieder Schoki-Hunger hat. Aber wenn es mal soweit ist, dürft und sollt ihr euch etwas genehmigen. Nicht in Unmengen, aber euer Körper wird sich wirklich mit wenig zufrieden geben.



Ich habe hier zwei leckere Rezeptideen für euch:

 

 
Megaderra: Reis und Linsen mit Kümmel und Koriander kochen. Mit gebratenen Zwiebeln und Petersiele anrichten. 

 
Reiterfleisch a la Schatzi: Semige Soße aus Hack, einem Apfel, zwei sauren Gurken, zwei Bechern Jogurth und Tomatenmark über Vollkorn-Bandnudeln.
 

Ich habe jetzt übrigens eine Stadtbüchereiausweis. In der virtuellen Welt des 21. Jahrhunderts kann man mühelos online alles checken, was man wissen möchte: Verfügbarkeit der Bücher, Leihfrist verlängern und kostenlos E-Books ausleihen. Irre oder?


~ durstige laska ~

Dienstag, 6. August 2013

Zurück aus den Flitterwochen

Wo fang ich an ... ?

Die Hochzeit? Ja, die Hochzeit!
Die Hochzeit war unbeschreiblich schön. Es ist alles perfekt gewesen. Nein, wirklich. Keine unerwarteten, bösen Überraschungen - nur traumhaft Schöne!
Alle haben geweint (vor Glück), viel und gut gegessen (O-Ton Tante Inge: " Mänsch, sachma, der Rinderbraten ist ja soooo zart, da kann ich direkt meine Zähne rausnehm und ohne die weiteressen."). Es wurde sogar getanzt und gelacht und gefeiert und mein Schatz und ich konnten tatsächlich jede Minute in vollen Zügen genießen. Bei unserem Hochzeitstanz z. B., habe ich so dermaßen abgeschaltet und mich nur noch auf meinen Bräutigam konzentriert, dass ich alles Andere um mich herum vergessen habe. Hinterher auf den Videoaufnahmen gab es dann so einige Lacher für uns, weil wir vieles echt nicht mitbekommen haben. Aber nur am Rande. Also, das Wichtige haben wir schon mitbekommen, aber wir hatten hauptsächlich nur Augen für uns. So war der Plan und es hat auch geklappt.
Als ich Morgens um 7:00 Uhr zum Frisör gefahren bin, hat es noch genieselt. Auf dem Heimweg war ich dann doch noch sehr aufgeregt. Das steigerte sich auch bis vor der Kirche um 12:00 Uhr ins Unerträgliche. Zumindest schien da schon die Sonne.
Aber als ich dann endlich am Arm meines stolzen Daddys in die Kirche geführt wurde und meinen noch stolzeren Schatz sah, fiel all die Aufregung und Nervosität von mir ab. Von da an haben wir unseren Tag einfach nur noch genossen. In vollen Zügen. Und es war definitiv der schönste Tag meines Lebens. Also, auf jeden Fall Einer davon. Obwohl, wenn man die jahrelange Planung dazurechnet und bedenkt, dass ich ein Jahr lang ja auch glücklich verlobt war, trotz Hochzeitsvorbereitungsstress, dann war es doch der Glücklichste. *selig seufz*

Die Flitterwochen waren auch die pure Entspannung. In einem Reiseführer wurde unser Hotel als "Palasthotel" beschrieben und das ist eigentlich noch untertrieben. Gran Canaria ist auf jeden Fall einen Urlaub wert, es gibt dort wunderbare, erholsame und touristenarme Orte. Und nen Primark gibts da auch, falls euch nach 12 Tagen die Klamotten ausgehen!


- Unser Infinity-Pool -


- Teil der weitläufigen Gartenanlage -


- Fahrt durch die Berge -





- Haus mit Kieselstein-Fassade o_o -


- Rathausvorplatz -
 
 
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In unserer letzten Urlaubswoche haben wir noch einen Teil von Schatzis Morgengabe* an seinen Bestimmungsort gebracht: Ein graviertes Schloss für die Kölner Hohenzollernbrücke.

 

Wir wollten in die Kunstbar am Dom - wegen geplanter Dreharbeiten war die aber leider tatsächlich geschlossen. Wer die Serie Köln 50667 guckt, wird sie kennen! Ist schon ein komisches Gefühl, ganz real und selbst an einem Ort zu sein, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt...
Im Dom waren wir auch kurz drin. Ob man da wohl auch heiraten kann? Was sowas kostet ... Aber der Gang zum Altar wäre mir viel zu lang, da würde ich bestimmt wieder nervös werden oder anfangen zu rennen, weil ich zu meinem Bräutigam will ^.^

 
 
 

- Meine Morgengabe: Tiffany & Co. Please return to Tiffany Kette -


- Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als ich das türkise Päckchen in Händen hielt -

 
- Die Kette ist so wunderschön! Danke mein verrückter Mann *kiss kiss* -
 
 
 
 
* Brauch, bei dem die Ehefrau am Morgen nach der Hochzeit ein Geschenk von ihrem Ehemann erhält.
 
 
 
 
~ verheiratete laska ~